Elektrische Händetrockner

In der Lebensmittelbranche kommen daher in der Regel elektrische Handtrockner zum Einsatz. Ganz gleich, ob die Mitarbeiter mit Fleisch, Obst, Gemüse oder Backwaren hantieren oder sie transportieren.

Elektrische Händetrockner

 

Hygienisch: elektrische Händetrockner

In der Lebensmittelbranche kommen daher in der Regel elektrische Handtrockner zum Einsatz. Ganz gleich, ob die Mitarbeiter mit Fleisch, Obst, Gemüse oder Backwaren hantieren oder sie transportieren. Bei der Wahl des elektrischen Händetrockners gibt es einiges zu beachten, damit keine Bakterien an die Hände gelangen:
 
  • Die Gebläse sollten nur gereinigte Luft ausblasen. Dafür müssen sie mit speziellen Filtern ausgestattet sein, die nahezu alle Bakterien und Keime ausfiltern. Dank integrierter HEPA- oder F8-Filter kommt beispielsweise bei den elektrischen Händetrocknern von PHT nahezu keim- und partikelfreie Luft aus den Düsen. So wird vermieden, dass elektrische Händetrockner zu Keimschleudern werden.
  • Die elektrischen Händetrockner müssen berührungslos aktiviert werden können. Dies erschwert die Keim-Übertragung von Mensch zu Mensch.
  • Ebenso ist eine gute Betriebsmittelhygiene essentiell – eine regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Händetrockner hilft, den hohen Hygienestandard zu halten.
 
Neben den hygienischen Vorteilen besitzen die elektrischen Händetrockner noch weitere Pluspunkte:
 
  • Es gibt keine wiederkehrenden Anschaffungs- und Lagerkosten.
  • Personal wird gespart, da niemand sich um Entsorgung und Befüllung kümmern muss.
  • Elektrische Händetrockner besitzen eine bessere Ökobilanz als Papiertücher.
 
Aus diesem Grund amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten für elektrische Händetrockner in der Lebensmittelbranche schnell.

Duosoap Seifenspender

Der Seifenspender Dousoap mit integriertem Drehkreuz ist dafür die ideale Lösung, denn das Drehkreuz öffnet sich nur, wenn der Mitarbeitende die automatische Seifenausgabe mit den Händen aktiviert.

Duosoap- Seifenspender

Hygienehelfer in der Personalhygiene

Der Seifenspender Dousoap mit integriertem Drehkreuz ist stellt sicher, das sensible Bereiche nur mit sauberen Händen betreten werden.  Das Drehkreuz öffnet sich nur, wenn der Mitarbeitende die automatische Seifenausgabe mit den Händen aktiviert.

In unserem Video erfahren Sie mehr zu Duosoap. 

Hygienic Floor System

Das Hygienic Floor System ist eine in den Boden eingelassene Wanne mit semiaktiven Bürstenmodulen. Diese reinigen rein mechanisch Schuhsohlen und Räder fahrbarer Arbeitsgeräte.

Hygienic Floor System

Optimale Betriebshygiene mit dem Hygienic Floor System

Um die bestmögliche Hygiene in Lebensmittelbetrieben zu gewährleisten, ist die Sicherung der Betriebshygiene ein entscheidender Faktor. Neben der regelmäßigen Reinigung der Produktionsstätte ist es bei der Betriebshygiene wichtig, Verunreinigungen zu vermeiden bevor sie entstehen. Dafür ist das Hygienic Floor System die optimale Lösung, denn die im Boden eingelassene Wanne mit Bürsten reinigt bereits am Zugang durch Betreten Sohlen und Räder von Förderfahrzeugen.

Wie funktioniert das Hygienic Floor System?

Das Hygienic Floor System ist eine in den Boden eingelassene Wanne mit semiaktiven Bürstenmodulen. Diese reinigen rein mechanisch Schuhsohlen und Räder fahrbarer Arbeitsgeräte. Die semiaktiven Bürstenleisten sind freischwingend und bewegen sich bei Betreten in die horizontale und vertikale Richtung. Die Bürsten sind so angeordnet, dass Räder und Sohlen vollständig gereinigt werden. Das Hygienic Floor System kann als Nassvariante z.B. in Metzgereien, Molkereien und anderen Betrieben mit Nassbereichen eingesetzt werden. Mit der automatischen Dosierstation kann die Chemie automatisch nachgefüllt werden. Für die Betriebshygiene in Bäckereien und Backstuben empfehlen wir das Hygienic Floor System als Trockenvariante. Zur Reinigung der Anlage können die einzelnen Bürstenkassetten des Hygienic Floor Systems hochgeklappt werden.

Wo lässt sich das Hygienic Floor System in der Betriebshygiene am besten einsetzen?

Das Hygienic Floor System sichert die Betriebshygiene und minimiert das Risiko von Kreuzkontaminationen. Sind beispielsweise im Betrieb Bereiche mit verschiedenen Lebensmitteln vorhanden, kann durch den Einsatz des Hygienic Floor Systems das Risiko reduziert werden, dass sich Spuren der Allergene in den anderen Bereichen wiederfinden. Gleichzeitig ist die Reinigungsanlage auch die optimale Lösung bei Bereichen mit einer hohen Frequenz von Mitarbeitenden sowie Förderfahrzeugen zwischen „reinen“ und „unreinen“ Bereichen. Hierbei werden Schuhe und Räder direkt beim Betreten gereinigt und so direkt am Zugang das Risiko für Kreuzkontaminationen vermindert. Das Hygienic Floor System kann in verschiedenen Modulen zusammengestellt werden und damit nahezu in jeden Zugang integriert werden.

Vorteile durch das Hygienic Floor System bei der Betriebshygiene:

  1. Schmutzeinschleppung wird deutlich reduziert: Verunreinigungen, die durch die Räder der Förderfahrzeuge in Bereiche der Produktion gelangen, sollten nicht unterschätzt werden. Diese werden oftmals durch Sohlen verschleppt und gelangen dadurch in hygienesensible Bereiche. Dieses Risiko wird durch das Hygienic Floor System direkt am Zugang minimiert.
  2. Verbesserung der Hygiene: Durch das verminderte Risiko von Kreuzkontaminationen verbessert sich die Betriebshygiene im gesamten Betrieb und wirkt sich positiv auf die produzierten Produkte aus.
  3. Reinigung von Förderfahrzeugen verschiedener Größen: Durch die verschiedenen Module können Zugänge jeder Größe damit ausgestattet werden und so verschiedene Größen von Förderfahrzeugen abgedeckt werden.
  4. Einfache Reinigung der Anlage: Die Reinigung des Hygienic Floor System kann ohne großen Aufwand erfolgen. Die Bürstenkassetten können aufgeklappt und damit die Bodenwanne sowohl in der Nass- als auch in der Trockenvariante gereinigt werden.
  5. Hygiene ohne großen Aufwand: Durch die Platzierung an Ein- und Ausgängen passieren Mitarbeitende die Sohlenreinigung ohne zusätzlichen Aufwand, wodurch die regelmäßige Sohlenreinigung gesichert wird.

Kisten und Behälter umweltschonend reinigen

Der sparsame Umgang mit Ressourcen wird für Unternehmen immer wichtiger. Die Kunden legen Wert auf Nachhaltigkeit und verlangen gezielt nach einer umweltschonenden Produktion.

Kisten und Behälter umweltschonend reinigen

Kisten und Behälter umweltschonend reinigen

Der sparsame Umgang mit Ressourcen wird für Unternehmen immer wichtiger. Die Kunden legen Wert auf Nachhaltigkeit und verlangen gezielt nach einer umweltschonenden Produktion. Außerdem werden Wasser und anderen Medien wie Energie und Reinigungsmittel immer teurer. So sind Ökologie und Ökonomie mittlerweile Geschwisterpaare, die von Unternehmen zusammen gedacht werden sollten. Wasser- und mediensparendende Reinigungssysteme werden zunehmend Teil des Wettbewerbsvorteils.

Wasser und Reinigungsmittel reduzieren

Das höchste Gut in der Lebensmittelproduktion bleibt die Hygiene. Eine saubere Produktionsstätte und gründlich gereinigte Kisten und Boxen sind Grundvoraussetzung für den Betrieb. Die Kunst ist es, eine 100-prozentige Reinigung der Behälter bei gleichzeitig niedrigem Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch sicherzustellen. Die Antwort liefern moderne Kistenreinigungsanlagen von PHT. Sie optimieren durch ihre kluge Konstruktion die Behälterreinigung und den Medienverbrauch. Ausschlaggebend ist das Design der Reinigungsanlagen, deren Modulgrößen sowie die Einstellungsmöglichkeiten.

Wassersparende Module verwenden

Nach den Regeln des Sinnerschen Kreises (Zusammenspiel aus Zeit, Wasser, Chemie und Mechanik) können Sie Wasser und Reinigungsmittel bei gleicher Reinigungskraft reduzieren, wenn Sie die Reinigungsdauer energiesparend erhöhen und die mechanische Reinigungsleistung steigern.

Dies erzielen die Kistenreinigungsanlagen von PHT Group durch perfekt abgestimmte Modulgrößen und Zonenlängen. Dabei stellen klug gesetzte Reinigungsrotordüsen– und bei größeren Kistenreinigungsanlagen – ein schräges Einstellen der lebensmittelkonformen Bedarfsgegenstände sicher, dass jede Ecke des Behälters mit der nötigen Intensität gereinigt und desinfiziert wird. Zudem verfügen die sparsamen Behälterreinigungsanlagen über die Möglichkeit einer Grobvorspülung. Durch eine geschickte Konstruktion werden hygienisch bedenkliche Trennvorhänge überflüssig.

Desinfektionsspender mit Sensor

Bei der Kontaktinfektion (auch als Schmierinfektion bezeichnet) werden Erreger wie Keime und Bakterien über eine Kette von Berührungen weitergereicht. Die Folge: Ein infizierter Mitarbeiter kontaminiert hygienesensible Lebensmittel und steckt eine große Anzahl an Kollegen und Kolleginnen an. Selbst dann, wenn die Mitarbeiter in der Produktionsstätte oder im Büro keinen direkten Kontakt miteinander haben.

Desinfektionsspender mit Sensor

 
 Sensorgesteuerte Desinfektionsspender bieten den besten Schutz vor Kontaktinfektionen in der Lebensmittelverarbeitung. Bei der Kontaktinfektion (auch als Schmierinfektion bezeichnet) werden Erreger wie Keime und Bakterien über eine Kette von Berührungen weitergereicht. Die Folge: Ein infizierter Mitarbeiter kontaminiert hygienesensible Lebensmittel und steckt eine große Anzahl an Kollegen und Kolleginnen an. Selbst dann, wenn die Mitarbeiter in der Produktionsstätte oder im Büro keinen direkten Kontakt miteinander haben.
 

Hygienevorteile der kontaktlosen Spender

Eine Schmierinfektion mit Viren, Bakterien oder Parasiten erfolgt indirekt über verseuchte Gegenstände (oder über direkten Körperkontakt). Je weniger Dinge berührt werden, desto geringer ist die Übertragungswahrscheinlichkeit. Bei sensorgesteuerten Desinfektionsspendern entfällt die Berührung des Hebels – und somit ein möglicher Infektionspunkt. Die Desinfektionsspender von PHT besitzen noch weitere Hygienevorteile: Die Geräte sind komplett aus Edelstahl, auf dem sich keine Keime ansiedeln. Und sie lassen sich aufgrund ihrer hygienischen Konstruktion leicht reinigen.

 

Einsatz von Desinfektionsspendern mit Sensor

Die Lebensmittelverarbeitung ist hygienesensibel. Eine Infektionskette hat dramatische Folgen für den Betrieb. Daher lohnt es sich, Desinfektionsspender mit Sensor zumindest an jene Stellen aufzustellen, in denen sich viele Menschen begegnen.

 
  • Ein- und Ausgängen zum Bürobereich

  • Ein- und Ausgängen zur Produktionsstätte

  • Ein- und Ausgang zur Kantine

  • In Sanitärbereichen

  • In Sozialräumen wie Umkleideräume

HACCP-Konzept

Es ist die Aufgabe des HACCP-Konzeptes, Gefahren, die bei der Verarbeitung von Lebensmitteln oder von fertigen Produkten ausgehen, zu identifizieren und deren hygienische Risiken abzuschätzen. Der einleuchtende Gedanke dahinter: Wenn alle Risikofaktoren erkannt sind, können entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um diese abzustellen

HACCP-Konzept

Personalhygiene in der Lebensmittelindustrie – mit dem richtigen HACCP-Konzept

Wer sich mit Personalhygiene in der Lebensmittelindustrie beschäftigt, kommt an einem HACCP-Konzept nicht vorbei. HACCP steht für „Hazard Analysis Critical Control Point.“ Zu Deutsch: Risiko-Analyse Kritischer Kontroll-Punkte.

Es ist die Aufgabe des HACCP-Konzeptes, Gefahren, die bei der Verarbeitung von Lebensmitteln oder von fertigen Produkten ausgehen, zu identifizieren und deren hygienische Risiken abzuschätzen. Der einleuchtende Gedanke dahinter: Wenn alle Risikofaktoren erkannt sind, können entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um diese abzustellen. Dabei ist einer der größten Risikofaktoren der Mensch.

Lebensmittelhersteller und -vertreiber benötigen ein HACCP-Konzept

Nach Artikel 5 der Lebensmittelhygieneverordnung (VO (EG) 852/2004) ist jeder Lebensmittelunternehmer zur Einrichtung, Durchführung und Aufrechterhaltung sowie regelmäßiger Anpassung eines HACCP-/Eigenkontrollsystems verpflichtet. Das betrifft sowohl die Lebensmittelindustrie und kleinere Hersteller von Lebensmitteln wie Bäckereien und Metzgereien als auch Betriebe der Lebensmittelversorgung wie Gaststätten, Eisdielen, Caterer oder den Einzelhandel.

Erfahren Sie mir in unserem Blog. 

Maßnahmen zur Lebensmittelhygiene – Bäckereien

Ein frisches Brötchen, ein schönes Stück Kuchen, ein saftiges Brot – für die Verbraucher ist es selbstverständlich aus einer großen Auswahl von hygienisch einwandfreien Lebensmitteln auswählen zu können. Verantwortlich dafür: Sie – die Bäckereien.

Maßnahmen zur Lebensmittelhygiene – Bäckereien 

 

Eigenverantwortung der Bäckereien

Kernidee des Lebensmittelhygienerechts ist es, die Eigenverantwortung der Lebensmittelunternehmen zu betonen. Das heißt, Sie als Bäckerei sind für die Lebensmittelhygiene verantwortlich. So regeln es die EU-Verordnung (EG) Nr. 852/2004 und die Verordnung (EG) Nr. 853/2004. Die wichtigste Maßnahme dabei: ein stringentes Präventivkonzept. Das Kind darf gar nicht erst in den Brunnen fallen.

Bei Lebensmittelproduzenten wie Bäckereien hat sich das sogenannte HACCP-Konzept etabliert. (Gefährdungsanalyse und kritische Lenkungspunkte). Das Konzept erlaubt es, die Risiken im Zusammenhang mit Backwaren und Rohstoffen zu identifizieren – und daraus klare Handlungen abzuleiten.

 

Maßnahmen zur Lebensmittelhygiene

 
  • Transport: Keimfreie Wagen, Behälter und weitere Transportmittel wie Kisten. Sichere Fördertechnik
  • Produktionsstätten: Saubere Böden, glatte Wände und gute Lüftung zur Vermeidung von Kondenswasser und Schimmel. Leicht zu reinigende Flächen.
  • Kleidung und Schuhe: Arbeitskleidung sowie Unrein-Rein-Trennung von Arbeits- und Alltagskleidung. Ggf. Reinigung der Schuhe und Sohlen über Schuhreiniger. Immer erforderlich sind angemessene Umkleideräume für das Personal.
  • Arbeitsgeräte: Geeignete Vorrichtungen zum Reinigen und Desinfizieren von Arbeitsgeräten bzw. Ausrüstungen wie Behälter.
  • Personalhygiene: Separate Handwaschbecken zum Waschen und Desinfizieren von Händen. Hygieneschulungen.
  • Zugangskontrolle: Wenn nötig, sicherer Zugang zur Produktion nach Reinigung und Desinfektion, z.B. über Hygieneschleusen.
 

 

Reinigung von Behältern

Die wichtigste Eigenschaft eines Behälterreinigers ist selbstverständlich die hygienisch einwandfreie Reinigung der Tonne oder Kiste. Der Erfolg der Reinigung ist – nach dem Sinnerschen Kreis – abhängig von vier Parametern

Reinigung von Behältern

Vier Parameter der Behälterreinigung

Die wichtigste Eigenschaft eines Behälterreinigers ist selbstverständlich die hygienisch einwandfreie Reinigung der Tonne oder Kiste. Der Erfolg der Reinigung ist – nach dem Sinnerschen Kreis – abhängig von vier Parametern:

  1. Chemieeinsatz (Reinigungsmittel und dessen Konzentration)

  2. Mechanik (Lösung von Schmutz, Kontaktherstellung zum Reinigungsmittel)

  3. Temperatur des Wassers oder der Reinigungslösung

  4. Dauer des Reinigungsvorgangs


    Ziel bei der wirtschaftlichen Reinigung von Behältern ist es, den Chemie- und Wasserverbrauch zu minimieren und möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Dafür muss entsprechend des Sinnerschen Kreises die Mechanik optimiert werden. Das erzielen die Maschinen von PHT durch abgestimmte Modul-Größen und Zonenlängen oder auch rotierende Düsen. Optional besteht die Möglichkeit einer Grobvorspülung, bei der das Schmutzwasser zur ersten Vorspülung zurückgeführt wird und dann in den Kanal läuft.

Lebensmittelhygiene-Verordnung

Die Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) ist ein Grundpfeiler der Lebensmittelindustrie und somit auch für Fleischereien. Sie gilt zudem für Lagerei- und Speditionsunternehmen, den ambulanten sowie Groß- und Einzelhandel, für die die Gastronomie und Betriebe für Gemeinschaftsverpflegung wie Kantinen

Lebensmittelhygiene-Verordnung

Zwei grundsätzliche Anforderungen: 

  1. Die allgemeine Hygiene, sprich Sauberkeit, Keimfreiheit etc. von Lebensmitteln
  2.  Personal, das entsprechend geschult ist im Umgang mit leicht verderblichen Lebensmitteln wie beispielsweise Fleischwaren

Umsetzung : 

Die betroffenen Unternehmen müssen ein Sicherheitssystem installieren, das Risiken analysiert und bewertet. Dieses Kontrollsystem umfasst die Betriebstätte, die Räume, die Anlagen und Geräte, den Umgang mit den Lebensmitteln und das Personal.

Betriebsstätte und weitere Räume wie Umkleidebereiche und Sanitärbereich sowie Werkzeuge, Anlagen und Geräte müssen hygienisch rein sein – über alle Prozessschritte hinweg. Von der Warenannahme über die Überprüfung und Lagerung bis hin zur Weiterverarbeitung und Auslieferung.

Das Personal muss entsprechend seiner Tätigkeiten und unter Berücksichtigung seiner Ausbildung in Fragen der Lebensmittelhygiene unterrichtet oder geschult und mit der notwendigen Schutzkleidung ausgestattet sein. Empfohlen wird eine regelmäßige Auffrischung der Schulung.

Es ist ratsam, Prüfpläne und -anweisungen, Protokolle und Analyseberichte aufzuzeichnen und zu sammeln, da Lebensmittelunternehmen der überwachenden Behörde gegenüber darlegungspflichtig sind. Das gilt auch für die durchgeführten Schulungen.

Der Gesetzgeber fordert dabei ein Sicherheitssystem nach den Grundsätzen des HACCP-Konzeptes: Hazard (Gefährdung), Analysis (Analyse), Critical (Kritisch), Control (Lenkung), Point (Punkt).